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Verbraucherzentrale Hessen

Lebensmittel

Einsatz ökologisch erzeugter Produkte:
Pfiffige Schüler entscheiden sich für „Öko“ – (na) logisch

Öko ist seinen Preis wert:
Vorteile von Öko-Lebensmitteln

Öko-Lebensmittel sind nicht nur „in“, sondern sie nützen auch der Umwelt und unserer Gesundheit. Optimal ist es, wenn sie aus der Region stammen. Öko-Landwirte verzichten auf synthetische Pflanzenschutzmittel, halten ihre Tiere artgerecht und setzen keine umstrittenen Technologien wie Gentechnik ein. Künstliche Aromen und Geschmacksverstärker sind bei der Verarbeitung tabu. Überhaupt schränken strenge Richtlinien die Verwendung von Zusatzstoffen stark ein.

Die Vielseitigkeit der Betriebe verursacht höhere Kosten und einen größeren Arbeitsaufwand. Die Erträge liegen etwas niedriger. Wer gesunde und umweltverträgliche Lebensmittel wünscht, muss daher oft Mehrkosten in Kauf nehmen. Doch clevere, engagierte Kioskbesitzer, Lehrkräfte und Schüler können akzeptable Öko-Preise „rausholen“.

Tipps zum günstigen Öko-Einkauf

  • Verhandeln Sie mit den örtlichen Öko-Landwirten über die Preise, schließlich ist eine Schule ein dauerhafter Kunde. Zahlreiche Bauern bieten bereits kostengünstige Öko-Abo-Kisten an.
  • Bilden Sie mit anderen Schulen eine Abnehmer-Kooperation. Bei größerer Mengenabgabe kommen die Erzeuger im Preis entgegen.
  • Stellen Sie Kontakt zu bestehenden Einkaufsgemeinschaften zum günstigeren Einkauf von Ökolebensmitteln (food coops) her. Diese Initiativen beziehen ihre Lebensmittel zu Großhandelspreisen.
  • Viele Supermärkte und sogar Discounter haben inzwischen Bio-Produkte im Angebot. Aus ökologischen Gründen sollten jedoch Lebensmittel möglichst aus der Region bezogen werden.
  • Führen Sie Preisvergleiche durch – manchmal liegen Bio-Produkte sogar im gleichen Preisrahmen wie konventionelle Lebensmittel.
  • Wägen Sie genau ab, welche Lebensmittel benötigt werden. Es müssen nicht alle Produkte von Erzeugern der anerkannt ökologischen Anbauverbände stammen, sondern können beispielsweise auch aus der regionalen Direktvermarktung bezogen werden.
  • Halten Sie das Angebot mit Fleischbestandteilen klein. Dies kommt dem Geldbeutel ebenso wie der Gesundheit zugute.
  • Schaffen Sie durch Aktionen, Schulungen usw. Akzeptanz in der Schule.

Ist in „Bio“ auch wirklich „Bio“ drin??

Begriffe wie biologisch und ökologisch sind laut EG-Öko-Verordnung gesetzlich geschützt. Wo „öko“ oder „bio“ drauf steht, muss es demnach auch drin sein. Über die EG-Öko-Verordnung hinaus haben sich die Bio-Anbauverbände in manchen Bereichen auf noch strengere Verbandsrichtlinien festgelegt.
Infos zur Kennzeichnung und Hintergrundinformationen finden Sie unter
www.allesoeko.net, einem Service der Verbraucherzentralen.

Zeichen von Ökoverbänden

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BECKER SPÄTH, Konzept und Design, Agentur Darmstadt