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Verbraucherzentrale Hessen

Lebensmittel

Gentechnik
im Essen?

Lebensmittel mit gentechnisch veränderten Zutaten müssen immer entsprechend gekennzeichnet sein. Zum Beispiel bei der Verwendung von gentechnisch veränderten Sojabohnen für Sojaöl mit dem Hinweis auf dem Etikett: „Aus genetisch veränderten Sojabohnen hergestellt“. Allerdings sind im Handel so gut wie keine Produkte zu finden, die gentechnisch veränderte Zutaten enthalten (auch keine „Gen-Tomaten“!) – die Ablehnung durch die Verbraucher ist zu groß.

Es gibt jedoch eine Kennzeichnungslücke: Bisher müssen Produkte von Tieren (z.B. Milch, Käse, Eier), die mit gentechnisch veränderten Futtermitteln gefüttert wurden, nicht gekennzeichnet werden.

Wer sicher gehen will, setzt auf Bio-Lebensmittel: Da im Ökologischen Landbau vom Acker bis zum Teller keine Gentechnik eingesetzt werden darf, werden Bio-Eier, -Milch, -milchprodukte und -Fleisch ohne Gen-Soja, -Raps oder -Mais im Futter der Nutztiere erzeugt. Auch einige Markenfleischprogramme setzen bewusst keine Gen-Futtermittel ein. Mit einem Schreiben können Sie sich übrigens von Ihrem Lieferanten bescheinigen lassen, dass die Waren für den Schulkiosk frei von gentechnisch veränderten Bestandteilen sind. Ein Musterschreiben können Sie bei der Verbraucherzentrale Hessen anfordern.

 

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BECKER SPÄTH, Konzept und Design, Agentur Darmstadt